Seit der Einführung der Kompensationspflicht 2013 ist der Biotreibstoffabsatz markant gestiegen. 2018 machten Biotreibstoffe rund 3.5 Prozent des Treibstoffabsatzes aus. Sie senken den CO2-Ausstoss im Verkehr.

2013 wurde mit dem CO2-Gesetz die Kompensationspflicht für Treibstoffimporteure eingeführt. Damals wurden in der Schweiz lediglich 11.3 Millionen Liter Biotreibstoffe verkauft. 2018 waren es rund 231 Millionen Liter. Bezogen auf die gesamte Treibstoffmenge von etwa 6.5 Milliarden Litern entspricht dies einem Anteil in der Grössenordnung von 3.5 Prozent.

Gemäss Angaben der Eidgenössischen Zollverwaltung wurden 2017 etwa 7.5 % des Biodiesels in der Schweiz hergestellt. Bioethanol wird ausschliesslich importiert.

2018 ermöglichte der Einsatz von Biotreibstoffen CO2-Einsparungen in der Höhe von 540‘000 Tonnen. Ab 2020 erhofft sich die Treibstoffbranche, jährlich den Ausstoss von rund einer Million Tonnen CO2 zu vermeiden. Zum Vergleich: 2018 wurden in der Schweiz ungefähr 5000 reine Elektroautos eingelöst. Damit können pro Jahr rein rechnerisch etwa 10'000 Tonnen CO2 vermieden werden.

Die in der Schweiz verwendeten Biotreibstoffe werden aus Abfällen und Reststoffen erzeugt und stossen in ihrem ganzen Lebenszyklus bis zu 90% weniger Treibhausgase aus als fossile Treibstoffe.

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