Die globale Erdöl-Industrie ist das Fundament für Wohlstand und Sicherheit, schreibt Wallstreet-Online. Vor diesem Hintergrund schreibt Norwegen 69 Förderlizenzen aus.

Der weltweite Bedarf liegt bei rund 100 Mio. Barrel pro Tag – Tendenz steigend. «Wer vor 30 Jahren eine deutsche Schule besucht hat, dem wurde zu dieser Zeit in den meisten Fällen als Tatsache vermittelt, dass es in 30 Jahren kein Erdöl mehr aus der Erde geben wird - sprich: heute», schreibt Wallstreet-Online. Man könne darüber diskutieren, ob es politische oder wissenschaftliche Motive für solche Vermutungen gab. «Aus heutiger Sicht war der Lehrstoff von damals glücklicherweise falsch», heisst es in dem Artikel. Die Fördermenge rund um den Globus befinde sich auf historischem höchstem Stand. Es sei zu erwarten, dass mit dem Streben nach Wohlstand in den Entwicklungs- und Schwellenländern die Nachfrage nach Erdöl ungebremst bleibt.

Deswegen erstaunt es nicht, dass Norwegen 69 neue Lizenzen für die Suche nach Öl vergeben will, wie das Nachrichtenportal Nau.ch berichtet. Die Gebiete liegen in der Nordsee, der Norwegischen See und der Barentssee. Bereits in der vergangenen Woche hatte Norwegen das gigantische Ölfeld Johan Sverdrup eröffnet. «Wir hoffen, die Erkundungen werden zu neuen Funden führen», sagte Sylvi Listhaug, die verantwortliche Öl- und Energieministerin, laut dem Bericht.

Bereits an der Eröffnung des Ölfelds Johan Svedrup präzisierte Sylvi Listhaug gemäss Basler Zeitung die norwegische Energiepolitik in den kommenden Jahrzehnten: Als Nächstes stehe eine Entscheidung über Bohrungen in der Arktis an. Listhaugs Position ist klar: Sie will «jeden Tropfen Öl» fördern, der entdeckt wird, heisst es in dem Artikel.

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