Die Versorgungslage an den Ölmärkten bleibt angespannt. Während die OPEC+ (Organisation erdölexportierender Länder) bei der im Sommer vereinbarten Produktionsstrategie bleiben, scheint eine Freigabe strategischer Ölreserven in den USA vorerst nicht in Sicht. Gemäss einer Analystin übernimmt die Energiekrise wieder das Steuer an den Energiemärkten. 

Was die Versorgungslage angeht, so werden die Marktteilnehmer in dieser Woche vor allem gespannt sein, ob die russischen Erdgaslieferungen nach Europa tatsächlich steigen werden. Ende letzter Woche hieß es, dass es wieder Lieferungen über die Jamal-Pipeline in Richtung Westen gegeben habe. Die Unterbrechung dieser Lieferungen hatte den Preis für Erdgas-Kontrakte an der ICE (international commodities exchange) Anfang letzter Woche noch gestützt.

Daneben könnten in dieser Woche auch weitere Meldungen aus dem Irak neue Impulse für die Ölbörsen liefern. Die Spannungen im Land sind ein geopolitischer Risikofaktor, da sie einen Einfluss auf das Ölangebot haben könnten. Die Marktteilnehmer werden diesen in den kommenden Tagen sicherlich im Auge behalten und entsprechend einpreisen.

8. November 2021

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.